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DER TRAUM VON NEW YORK CITY

Das Leben ist zum Träume erfüllen da. Mein Lebenstraum war schon immer, dass ich nach New York reise. Ich hätte mir nie erträumen lassen, dass ich mir diesen Wunsch wirklich mal erfüllen kann. Aber aus einem Traum wurde Realität. Mein Bruder teilte diesen Reisewunsch ebenfalls und so planten wir unsere gemeinsame Reise über den Atlantik ins Laute, Bunte und Unbekannte. Wir freuten uns beide sehr. Wenn man sich Filme anschaut, die in New York City gedreht werden, verfällt man diesem Zauber, alles Große hat den Anfang in dieser Stadt, die so viele Menschen ihr Zuhause und auch ihre große Hoffnung nennen. Früher reisten unheimlich viele Einwanderer in diese Stadt ein, bauten sie auf, verloren wieder viel und fingen von vorn an. Heutzutage sieht man Geschäftsleute, die tüchtig und geschäftig hin und her laufen, die Wall Street mit allen ihren Mythen und diesem Wahnsinn der Geldgier, der romantische Central Park, wo die Taubenfrau von „Kevin allein in NY“ auftauchte, die Freiheitsstatue, die man von so vielen Fotos kennt und die vielen anderen tollen Geschichten. Mich hat diese Stadt eindeutig in ihren Bann gezogen, obwohl sie auch ein sehr anstrengendes Reiseziel war. Wir waren jeden Tag sehr viel unterwegs und haben uns sehr viel angeschaut. Für mich ist und bleibt es ein unvergessliches Erlebnis und ich bin so dankbar für jede einzelne Stunde davon.

Blick auf Manhattan von Brooklyn Heights

Unsere Hin- und Rückreise organisierten wir über Lufthansa, flogen auf dem Hinweg ab Dresden über München und dann per Direktflug nach New York JFK . Der Langstreckenflug, welcher mit 7-8h Flugzeit dem Namen nicht wirklich gerecht wird, war super entspannt. Auch die Abfertigung am Flughafen in New York ging sehr schnell, was mich erstaunte, da ich schon von sehr langen Wartezeiten bei der ersten Einreise gehört hatte. Alles sehr unkompliziert. Unserer Hotel reservierte ich schon einige Monate vorher über booking.com, wo ich einen guten Deal als Preis bekam. Wir übernachteten im Cassa Hotel 45st Street, was sehr modern eingerichtet ist und gutes Frühstück anbietet, was etwas an europäische Verhältnisse angepasst ist, d.h. es gab Bagel, geröstetes Müsli, frischen Joghurt und Obst, Rührei, Bacon und viel mehr. Wir waren nur 2-3 Fußminuten vom Times Square entfernt und hatten alle wichtigen Sehenswürdigkeiten in Mid Town in unmittelbarer Nähe, wie z.B. das Rockefeller Center, die Public Library und den wunderschönen Bryant Park.

Im Battery Park mit Blick auf die etwas entferne Freiheitsstatue.
Hier haben wir im sonnigen Park unserer Mittagessen genossen und auf die Abfahrt der Staten Island Ferry gewartet.

Auf der Staten Island Ferry mit Blick auf Manhattan und die Freiheitsstatue. Die Fähre selbst startet ca. jede halbe Stunde und ist kostenfrei. Wenn ihr also Zeit habt könntet ihr den ganzen Tag hin und her fahren. Einmal hin und zurück reicht auch, aber es lohnt sich wirklich.
http://www.siferry.com/schedules.html

Dog Nanny in Brooklyn

Kinder verkaufen selbst gemachte Limonade in Brooklyn

Einen Teil unserer Reise haben wir damit verbracht, uns Stadtteile via „FreeToursbyFoot“ anzuschauen. Ich kann euch diese Form der Stadttouren unbedingt empfehlen, da ich diese schon in mehreren Städten Europas mitgemacht habe und immer tolle Erfahrungen machen durfte. Einerseits werden keine Gebühren für die Touren erhoben, man zahlt lediglich das Trinkgeld, was man dem Guide für die Tour geben möchte – Andererseits finde ich diese Touren einfach viel persönlicher und es sehr angenehm, Städte per Spaziergang durch die verschiedenen Stadtteile und Straßen zu erkunden. Man prägt sich so viel mehr vom Stadtteil und deren Erscheinungsbild ein, wie die Menschen im Alltag unterwegs sind und saugt so besser das ganze Flair ein.


Wir haben insgesamt drei Touren mitgemacht, das waren einmal die Tour durch Brooklyn, inkl. Überquerung der Brooklyn Bridge vom Madison Park aus gesehen, eine Tour durch Lower Manhattan, Wall Street, 9/11 Memorial, Charging Bull mit dem Fearless Girl und Battery Park, und eine Tour durch Chinatown, Soho und Little Italy. Natürlich ist es anstregend, teilweise 3 Stunden am Stück zu laufen. Aber es lohnt sich wirklich so sehr. Man bekommt die wunderbarsten Fotomotive aufgezeigt, man erfährt Hintergrundwissen zu vielen Stadtteilen mit seinen Gebäuden erzählt, witzige Anekdoten zu deren Bewohnern und teilweise spitze Bemerkungen zu der aktuellen Politik. All das hätte man eher unwahrscheinlich bei den Hop- on / Hop-off-Bussen, oder ähnlichen Anbietern.

In Rudys Bar, fanden wir, wie wahrscheinlich so viele andere Touristen, günstiges und gutes Bier. Der Türsteher dieser Bar guckt sehr grimmig, aber lässt alle die halbwegs gerade laufen und eine ID mit Volljährigkeitsnachweis dabei haben, durch. In der Bar selber gibt es noch kostenlose Hotdogs, falls man einen kleinen Hunger zwischendurch bekommt. Jedenfalls war es ganz witzig und gemütlich und der Heimweg durch Hells Kitchen bis zu unserem Hotel nicht allzu weit.


Unserer fast täglicher Weg über den Times Square war überwältigend. Es gibt übrigens eine versteckte Stelle, an der man das sogenannte „Grate Sound Art“ entdecken kann. Das Kunstwerk ist von Max Neuhaus, der im Jahr 2009 starb. Man hört aus dem Fußwegraster unterhalb einen tiefen grollenden GOOOONG-Laut, röhrend, beruhigend und doch so skurril mitten in diesem Getöse.

Ein Highlight der Reise war ganz klar der Besuch von „Top of the Rock“ auf dem Rockefeller Center, wofür wir am Tag vorher online unsere Tickets kauften. Man kann direkt auf der Website eine Zeit für den Eintritt auswählen. Die Abfertigung und der Einlass waren sehr gut organisiert, was uns bei den Menschenmengen auch sehr erstaunte. Oben angekommen durften wir den Blick über ganz Manhattan, einschließlich Central Park und auch den Hudson River in schimmerndem Abendlicht bewundern. Man, war das schön.  Selbst in diesem Moment habe ich eigentlich garnicht richtig realisieren können, dass ich mich wirklich in dieser Stadt befinde. Es kam mir so unwirklich vor, da alles aussah wie im Film. Meinem Bruder ging es ganz genauso und den Moment hatten wir mehrmals auf der Reise. Es war wie im Traum, und wenn ich jetzt daran zurückdenke, weitet sich mein Herz gleich wieder und ich möchte direkt wieder losfliegen.

Sonntag ist immer FleaMarket in Brooklyn, genauergesagt in DUMBO, der neue angesagte Teil zwischen ManhattanBridge und BrooklynBridge. Ich gehe ja sowieso gern auf Flohmärkte, aber in Amerika ist es natürlich noch weitaus interessanter, wenn man Antiquitäten und Sammlerstücke entdeckt, die bei unseren Märkten garnicht erst auftauchen würden, z.B. alte Baseballschläger und -Bälle, oder auch ein altes sehr großes Teleskop, ausgefallener Schmuck und viel mehr. Ich wäre am liebsten mit großem Anhänger losgezogen und hätte alles eingesackt, aber mit einem 23kg-Koffer im Flieger war die Möglichkeit etwas mitzunehmen sehr begrenzt. So habe ich mir ein paar Retro-Ohrringe und zwei alte Postkarten mitgenommen. Die Ohrringe habe ich behalten, die Postkarten habe ich meine Mutter geschenkt, nachdem ich sie endlich in einer meiner Taschen wiedergefunden habe. Das war also ein sehr entspannter und schöner Zeitvertreib für einen Sonntagmorgen in New York.
http://brooklynflea.com/markets/dumbo/

Das Wetter in New York war sehr unbeständig und wechselte zwischen Sturm und Regen zu sehr viel Sonne und 28 Grad. Wir hatten also zwei sehr heiße Tage, wofür wir einen teilweise im Central Park verbrachten und dort spazieren gingen. Von dort aus machten wir auch einen Abstecher zu dem Cupcake ATM von Sprinkles, wo ich mir einen Lemon Meringue Cupcake kaufte. Sehr witzig und auch lecker. Unter komischen Umständen landeten die Hälfte der Krümel auf meiner Kamera… wie das wohl passierte?

Sehr angenehm bei der Hitze war der Spaziergang auf der HighLine, eine stillgelegte und begrünte Bahn-Linie, die in sich im Westen von New York erstreckt. Ich liebe solche Projekte, da sie auch etwas Grün in Großstädte bringt. Auf ihr wehte ein frisches Lüftchen, was uns etwas Abkühlung brachte und wir konnten den Ausblick von oben gut genießen. Hier könnt ihr euch über den Verlauf und Besonderheiten informieren: http://www.thehighline.org/visit

Spontane Tanzsession im Central Park

Was mir in New York besonders gut gefallen hat, war die Vielfalt der Kulturen, der Menschen und der Mode. Es war überall interessant, man konnte alle Bevölkerungsschichten entdecken und kommt aus dem Beobachten der Leute in der U-Bahn garnicht mehr heraus. Alle Stadtteile haben außerdem ihren ganz eigenen Charme, den man gern näher kennenlernen möchte. Ich denke, die Stadt verändert sich aber auch tatsächlich sehr schnell, weil wir so viele Baustellen entdecken konnten, egal wohin man ging.

Little Italy

Chinatown

Zum Shoppen boten sich für uns auch einige Möglichkeiten, z.B. besuchten wir ein großes Outlet im naheliegenden New Jersey, wo wir mit dem Bus hinfuhren. Das lohnt sich aber auch nur, wenn man Sportmarken liebt, wirklich individuelle Mode findet man sicher woanders besser. Ich habe mich auf einen Laden von Bath and Bodyworks gestürzt, da man diesen bei uns kaum findet.

Zusammenfassend kann ich nur sagen. Diese Stadt ist überwältigend aber wunderbar. Es gibt so viel zu entdecken.

Kommentiert doch mal, welche Attraktionen und Stadtteile ihr euch anschauen würdet, wenn ihr die Chance hättet, nach New York zu reisen 🙂

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4 Comments

  • Reply Nika

    Ach wie schön…. von New York träume ich auch noch. Leider war das bisher irgendwie nie drin. Andere Destinationen wurden immer vorgezogen. Danke dass du mich daran erinnerst, dass ich NY nochmal auf meiner Liste nach oben schiebe.

    Liebe Grüße,
    Nika von http://www.vintasticworld.com

    14. Februar 2018 at 12:02
    • Reply Resiiilein

      Ja, das solltest du unbedingt machen! 🙂

      14. Februar 2018 at 14:49
  • Reply L❤ebe was ist

    NYC ist wirklich für viele ein Traum – wobei ich glaube, dass mir dir Stadt zu groß wäre 😉

    liebste Grüße auch,
    ❤ Tina von http://www.liebewasist.com

    7. Februar 2018 at 19:29
    • Reply Resiiilein

      Aber wenn man sie in Etappen entdeckt, geht es glaube ich 🙂

      7. Februar 2018 at 19:36

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